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Bei dem Schnoor UKW-Funksystem handelt es sich um eine universell ausbaubare ortsfeste Funkanlage, die für den Betrieb als ortsfeste Seefunkstation im Bereich der Küste sowie auch an Binnenwasserstraßen entwickelt wurde. Das aus modularen Funktionseinheiten aufgebaute UKW-Funksystem wird entsprechend den Wünschen der Anlagenbetreiber aufgebaut und vermag somit den örtlich unterschiedlichen Erfordernissen Rechnung zu tragen. |
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Folgendes Blockschaltbild zeigt eine beispielhafte Ausführung von Sende- und Empfangseinheiten.
Das nebenstehende Bild zeigt die: |
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Die ortsfesten Funkstellen werden bei Schnoor-Industrieelektronik unter der Bezeichnung OFSC geführt. In der Basisausführung der Systemschränke steht eine Grundeinheit für die Aufnahme von maximal 2 UKW-Funkeinheiten, einschließlich der zugehörigen Anschluß-und Steuerbaugruppen, zur Verfügung. Die Ergänzung um eine USV-Einheit ist dabei optional möglich. Weiterhin sind unterschiedliche Schaltschränke mit einer maximalen Ausbaustufe von 4 Sende-/Empfangseinheiten lieferbar. Die Systemschränke erfüllen dabei grundsätzlich die Erfordernisse der Anlagenbetreiber hinsichtlich Dichtigkeit und Beständigkeit gegenüber den örtlichen Umgebungsbedingungen. Darüber hinaus sind individuelle Einbaulösungen möglich. |
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![]() Systemschrank mit 2 Funkeinheiten |
Angaben zur Stromversorgung eine OFSC
Die Stromversorgung der ortsfesten Funkstelle wird je nach Wunsch des Betreibers mit oder ohne interne USV-Einrichtung ausgeführt. Im Normalbetrieb erfolgt die Versorgung aus dem AC 230 V Netz. Bei Netzausfall wird auf die interne USV-Einrichtung umgeschaltet und somit der Betrieb aufrecht erhalten. Alternativ ist die Netzabsicherung durch eine externe USV-Einrichtung möglich. Als Option ist die OFSC in einer 12V/DC Variante verfügbar. Die aufgenommene Leistung ist von der Geräte-Ausstattung des Systemschrankes abhängig und beträgt mindestens 100 VA. Die aufgenommene Maximalleistung des mit 4 UKW-Funkeinheiten voll bestückten Funkschrankes beträgt bei gleichzeitiger Sendertastung aller eingebauten Sender 800 VA. |
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Zur Realisierung der Abfragestellen stehen im SSC-System universell einsetzbare Bediengeräte vom Typ UBGM (Universal-BedienGerät-Mehrfach) aus dem Hause Schnoor-Industrieelektronik zur Verfügung, die für den Einsatz im SSC konzipiert wurden. Diese Bediengeräte sind in Form von Einbaumodulen für den Einsatz in standardisierte Fernmeldebetriebstische ausgeführt und erfüllen die Anforderungen des Intermas-Einbausystems. |
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![]() Systemschrank mit 2 Funkeinheiten |
Im Grundgerät UBGM wird jeweils eine Mehrfach-Bedieneinheit (Tastenfeld) sowie ein Display zusammen mit einem Handhörer bzw. Schwanenhalsmikrofon und einem Lautsprechermodul in ein Tischgehäuse eingesetzt. Eine beliebige Anordnung der Bediengeräte sowie die Zusammenschaltung einzelner Funkkreise an einem oder mehreren Bediengeräten ist je nach Anlagenkonstellation möglich. Ebenso ist die Kombination von Bediengerät und Mehrfachabfrage-Einrichtung im SSC zulässig. |
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Sende-/ Empfangseinheit Die in den ortsfesten Funkstellen eingesetzten Sende-/Empfangseinheiten basieren auf einem modifizierten Standardprodukt. Sie sind als Systemgeräte aufgebaut und jeweils in Form kompakter Sende-/Empfangseinheiten für den Einbau in 19"-Systemschränke ausgelegt. Diese Systemgeräte erfüllen die Vorgaben nach den ETSI-Standards EN301929-1 für ortsfeste Seefunkstationen und gewährleisten die Einhaltung der für diesen Betrieb geforderten hohen technischen Spezifikationen. Die für Seefunkstationen geforderte Sendeleistung wird auch im Dauerbetrieb (Dauerstrich-Senden) zuverlässig eingehalten. Eine großzügige Auslegung der Kühlflächen sorgt für optimale Wärmeabgabe an die Umgebung, auf eine Zwangsbelüftung kann somit unter üblichen Einsatzbedingungen verzichtet werden. Durch eine separate Anordnung der Antennenumschalteinheit kann die Sende-/Empfangseinheit für die Betriebsarten Gegensprechen (Duplexbetrieb), Wechselsprechen (Simplexbetrieb) bzw. Mischbetrieb (Simplex-und Duplexbetrieb) eingesetzt werden. |
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![]() Sende und Empfangseinheit der ortsfesten Funkstelle |
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| Die Sende-/Empfangseinheit benötigt 3 Höheneinheiten und wird in den 19"-Schwenkrahmen der Systemschränke eingesetzt. Anschlußkontakte für die Steuerbaugruppen, für die Stromzuführung sowie die beiden HF-Anschlüsse sind rückseitig angebracht und ermöglichen damit eine übersichtliche Verkabelung des Systemschrankes. |
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Anschlußbaugruppe MTIF
Als Steuereinheit für Funktionsüberwachung und Schaltfunktionen der UKW-Funkeinheiten wird in den ortsfesten Funkstellen die Anschlußbaugruppe MTIF (MTR-Interface) eingesetzt. Diese Baugruppe stellt als universelle Steuereinheit mit eigenem Micro-Controller und dem in unserem Hause erstellten Betriebsprogramm eine umfassende Systemsteuerung für UKW-Funkeinheiten dar. Die wichtigsten Systeminformationen einer Sende-/Empfangseinheit werden über die frontseitigen LEDs der MTIF signalisiert, ebenso wie die Betriebsbereitschaft der Baugruppe und des Betriebsprogramms selbst. |
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![]() Anschlußgruppe MTIF als Steuereinheit |
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Leitungsinterface ISFU und FSIF Die Verbindungen zwischen den ortsfesten Funkstellen und den Abfragestellen können je nach örtlichen Anforderungen über fest geschaltete analoge Verbindungsleitungen (4-Draht-Leitung) oder über fest geschaltete digitale Übertragungswege (S0F-Verbindungen) realisiert werden. In besonderen Anwendungen wäre an Stelle einer fest geschalteten Verbindung auch die Benutzung von Wählverbindungen (S0 ) im ISDN möglich. Für die unterschiedlichen Anforderungen stehen das Leitungsinterface ISFU (ISDN-Funkanschaltung) für digitale Übertragungswege, sowie das Leitungsinterface FSIF (FSK-Interface) für fest geschaltete analoge Übertragungswege zur Verfügung. |
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![]() Leitungsinterface ISFU |
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Im Sprechfunkbetrieb ermöglichen beide vorgenannten Leitungsinterfaces eine Übertragung der NF-Signale (Sprachübertragung in beide Sprechrichtungen) sowie die zeitrichtige Steuerung für Sendertastung mit Trägermeldung (Squelchsignalübermittlung). Darüber hinaus werden weitere Steuersignale für die Stationsüberwachung (Betriebsmeldungen, Sender- kontrolle usw.) und für die Fernschaltung der Kanal- und Betriebsarteneinstellung der ortsfesten Funkstelle übermittelt. Die Kanalsteuerung wird entsprechend den gestellten Anforderungen mit bis zu 3-stelliger Kanalinformation übermittelt. Durch eine aktive Einstellungsrückmeldung der ortsfesten Funkstelle, wird der eingestellte Kanalwert an die Abfragestelle zurück gemeldet, wodurch sich eine betriebssichere Überwachung der Kanaleinstellung ergibt. |
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![]() Leitungsinterface FSIF |
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Steuerinterface URIF
Die Anschaltung externer Abfragesysteme (Info- bzw. Einsatzleitsysteme) an eine ortsfeste Funkstelle wird über das universelle Anschlußmodul URIF (Universal-Relais-Interface) vorgenommen. Mit dieser universell ausgelegten Ein-/Ausgabeeinheit können die zur Bedienung benötigten Steuerleitungen für Meldefunktionen, Fernschaltung und Überwachung der Kanaleinstellung bedient werden. Die Baugruppe selbst kommuniziert über einen internen I 2 C-Bus, je nach aktueller Anwendung, mit dem Leitungsinterface (ISFU oder FSIF) oder mit der Anschlußbaugruppe MTIF. |
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![]() Steuerinterface URIF als Anschlußmodul |
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Funktionsanzeige WSDP
Für die Anzeige von Kanaleinstellungen sowie für die Anzeige von Betriebsmeldungen steht im SSC-System eine Anzeigeeinheit WSDP (Wartungs-Service-Display) mit LCD-Display und Funktionstasten zur Verfügung. Als eigenständiges Funktionsmodul enthält es einen Micro-Controller zur internen Steuerung. Über die Funktionstasten lassen sich die gewünschten Einstellungen am jeweiligen System vornehmen, welche je nach Anlagenkonfiguration und Anforderung unterschiedlich sind. |
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![]() Die Anzeigeeinheit WSDP ist als Einbaumodul für den Einbau im 19"-Baugruppenträger ausgeführt. |
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Funkschrank SEACOM Sende-/Empfangsanlage mit Schnittstellenelektronik zum Anschluss verschiedener Kommunikationsentgeräte. Die Einzelkomponenten sind in den Schaltschrank integriert und die gesamte Einheit ist, über einen bauseits zu installierenden Hauptschalter, fest mit dem Versorgungsnetz verbunden. |
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